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Information zu Reintegrationsprogrammen für ausländische Studierende


Aktuelles



Derzeit findet keine gesonderte Sprechstunde statt.


Die Rückkehr-/ Reintegrationsprogramme

Reintegrationsprogramme richten sich in der Regel an in Deutschland lebende Staatsangehörige aus Entwicklungsländern aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die nach ihrem Studium in ihr Herkunftsland zurückkehren möchten. Diese Programme verfolgen entwicklungspolitische Ziele.

Viele Studierende, die nach dem Studienabschluß in ihr Heimatland zurückkehren möchten, stehen vor der Herausforderung, ihre Rückkehr zu organisieren und wissen oftmals nicht, wie die Rückkehrplanung bewältigt werden kann. Sie benötigen nicht nur organisatorische Unterstützung, sondern auch finanzielle Starthilfe.

Im International Office der Universität Frankfurt können sich ausländische Studierende zu Fragen der finanziellen Förderung der Rückkehr und zur beruflichen Reintegration in das Heimatland beraten lassen.




Die folgenden Informationen geben einen ersten Überblick über die Organisationen, die unter bestimmten Voraussetzungen finazielle Unterstützung zur Reintegration gewähren:

Programm zur Förderung der beruflichen Wiedereingliederung in die Heimat

Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) fördert im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die berufliche Eingliederung von Rückkehrern in ihr Herkunftsland.

Die ZAV bietet den Rückkehrerinnen und Rückkehrerinnen umfangreiche Informationsangebote:
  • Informationsveranstaltungen und -seminare
  • Programminformationen im Internet
  • Individuelle Beratung

Des weiteren kann die ZAV unter bestimmten Voraussetzungen folgende finanzielle Förderung gewähren:
  • Zuschüsse zu den Reise- und Transportkosten
  • eventuell einen Einarbeitungs- und Gehaltszuschuß, abhängig von der beruflichen Qualifikation und dem Rückkehrland.


Während die Beratungs- und Informationsangebote für jeden zugänglich sind, ist die Gewährung finanzieller Leistungen an entwicklungspolitische Kriterien gebunden.

Zusätzlich zu den bereits genannten Informationsveranstaltungen der ZAV biteten auch World University Service (WUS und die Arbeitsgruppe Entwicklung und Fachkräfte im Bereich der Migration und der Entwicklungszusammenarbeit (AGEF) zahlreiche entwicklungslä,nderspezifische Veranstaltungen und Seminare zur Vorbereitung in das Herkunftsland an.

Nähere Informationen erhalten Sie bei der:
Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV)
Mendelssohnstraße 75 –77
60325 Frankfurt am Main
Internet: www.zav-reintegration.de, www.agef.net



Zuschüsse zur Ausstattung am Arbeitsplatz

Der World University Service (WUS) führt Informationsveranstaltungen im Auftrag der ZAV für rückkehrinteressierte Fach- und Führungskräfte durch und ist für das APA-Programm (Arbeitsplatzausstattung) zuständig.

Wenn Ihre Rückkehr in das Heimatland nicht länger als zwei Jahre zurückliegt, dann könnnen Sie unter bestimmten Voraussetzungen bei WUS einen Zuschuß zur Ausstattung Ihres Arbeitsplatzes beantragen.

Nähere Informationen erhalten Sie bei der:
World University Service (WUS)
Deutsches Komitee e.V.
Goebenstraße 35
D-65195 Wiesbaden
Internet: www.wusgermany.de




Existenzgründungsdarlehen

Angehörige aus bestimmten Ländern mit einer in Deutschland erworbenen fachlichen, branchenspezifischen und unternehmerischen Qualifikation können unter bestimmten Voraussetzungen ein langfristiges Existengründungsdarlehen beantragen.

Einzelheiten zur Beantragung des Darlehens müssen bei den jeweiligen Partnerbanken der Deutschen Investitions- und Entwicklungs- gesellschaft (DEG) in den jeweiligen Ländern erfragt werden.

Nähere Informationen erhalten Sie bei der:
Deutschen Investitions- und Entwicklungs- gesellschaft (DEG)
Postfach 450340
50878 Köln
Internet: www.deginvest.de



Reintegrationsprogramm für Fachkräfte mit oder ohne Berufserfahrung

Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) vermittelt im Rahmen des RE- (Reintegrationsprogramm für Fachkräfte ohne Berufserfahrung) bzw. des REO-Programmes (Reintegrationsprogramm für Fachkr&aumlfte mit Berufserfahrung) an seine lokalen und internationalen Partnerorganisationen auch in Deutschland lebende Fachkräfte aus Entwicklungsländern.

Wenn Sie:
  • die Staatsangehörigkeit eines Landes in Afrika, Asien oder Lateinamerika besitzen,
  • einen mindestens zweijährigen Aufenthalt in Deutschland und gute Deutschkenntnisse haben
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in einem für die Vermittlung relevanten Berufsfeld haben,
  • sich in Deutschland mit den Aufgaben und Problemen der Entwicklungszusammenarbeit auseinandergesetzt und Interesse daran haben, auch in Ihrem Land auf diesem Gebiet tätig zu werden,
  • auf Dauer in das Herkunftsland zurückkehren möchten
können Sie sich um eine Förderung im Reintegationsprogramm des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) bewerben.

Im einzelnen sind dies:
  • Beihilfe für die bei der Ausreise entstehenden zusätzlichen Kosten
  • Reisekosten
  • Gepäcktransport
  • Kranken- und Unfallversicherung für die ersten drei Monate nach Ausreise
  • Reintegrationsbeihilfe.



Bitte wenden Sie sich an den:
Evangelischer Entwicklungsdienst (EED)
Ressort II, Referat Fachkräfte
Ulrich-von Hassell-Str. 76
53123 Bonn
Internet: www.eed.de




 

geändert am 06. Dezember 2010  E-Mail: International Officeinternational@em.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 06. Dezember 2010, 13:52
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